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Google Rankingfaktoren für 2018 – deine Checkliste

Kaum ist das neue Jahr gestartet, da geht es in der SEO Welt schon wieder heiß her. SEO Gurus wie Rand Fishkin prophezeien bereits erste Trends und Google bietet neuerdings mit längeren Snippets konkrete Möglichkeiten für eine bessere Sichtbarkeit und einen erweiterten Informationscharakter der Suchergebnisse. Für Webseiten-Besitzer ist es daher wichtig, auch für das neue Kalenderjahr den Überblick zu behalten, damit die SERPs bei Google effektiv genutzt werden können. So können Webshopbesitzer über die organische Suche Neukunden gewinnen oder Unternehmer auf Dienstleistungen aufmerksam machen. Google ist weiterhin Marktführer bei der weltweiten Suche im Internet und optimiert die Suchergebnisse ständig nach eigenen Algorithmen. Ein Grund mehr, sich auch für 2018 Gedanken über eine umfassende Suchmaschinenoptimierung zu machen, die auf die Reichweite der eigenen Webseite ausgerichtet ist, dennoch aber auch aktuelle Trends im Auge behält. Der Online Marketing Coach hilft dir hier mit einer sechsteiligen Checkliste, deine Webseite SEO tauglich zu machen.

Erste Analyse – das solltest du zu Beginn beachten

Nach wie vor ist nicht eindeutig bekannt, welche konkrete Strategie Google genau verfolgt. Es lassen sich nach neuen Updates einige Entwicklungen ablesen, dennoch sollte eine Webseite nicht bei jeder Google-Neuerung komplett auf links gezogen werden. Es werden immer wieder neue Daten von Google herangezogen, um ein Suchergebnis und das entsprechende Nutzerverhalten auszuwerten, was nachträglich die Positionierung beeinflusst.

Früher noch richteten sich die Suchergebnisse auf den konkreten Suchbegriff, heute wird es immer wichtiger für Google, die Anfrage eines jeden einzelnen Nutzers zu beantworten

Anhand dessen wird eine komplexe Klassifizierung erstellt, die großen Einfluss auf dein Ranking hat. Aber keine Eile: Du solltest deine Webseite in Bezug auf das dargestellte Thema, die Produkte, die Dienstleistung oder die Branche analysieren und keinesfalls alle Landingpages sofort umstrukturieren. Am Ende einer jeden SEO Analyse sollte ein nachhaltiges Konzept stehen, dass nach der Eingabe des Suchbegriffs über ein relevantes Keyword zu einer Lösung für den Nutzer führt. So ist mittlerweile des Weiteren interessant, an welchem Ort oder mit welchem Gerät eine Suchanfrage gestellt wird.

Zu Beginn kannst du mit verschiedenen Tools deine Webseite auswerten lassen oder einmal selbständig das Umfeld, also z. B. das Suchvolumen, deiner Keywords prüfen. Falls du dir unsicher bist, welche SEO Strategie die geeignetste für dich ist, solltest du dir lieber Hilfe von einer professionellen SEO Agentur holen, damit du dein bisheriges Ranking nicht gefährdest. Ein Tipp von uns: SEO ist schnelllebig, aber nicht jeder Trend ist für alle Webseiten geeignet. Wenn du das Grundgerüst deiner Webseite nach SEO Kriterien optimiert hast, solltest du die Offpage und Onpage Maßnahmen nach einem selbst gewählten Rhythmus aktualisieren.

Deine SEO Checkliste

1. Aussagekräftige, klickbare Meta-Angaben

Die Snippets deiner Webseite bieten dir die Möglichkeit, dich von anderen Anbietern abzuheben und sollten daher bei einer Suchmaschinenoptimierung an den Content deiner Webseite angepasst werden. So kannst du dich optimal in den SERPs positionieren und Besucher auf deine Webseite führen. Wenn das Snippet mit den zu erwartenden Inhalten übereinstimmt, führt dies im besten Fall dazu, dass sich die Verweildauer erhöht und du eine (Kauf-)Anfrage bekommst. Du solltest die Optimierung abhängig von der Keyword-Perspektive, der Relevanz und der Klick-Perspektive vornehmen. Wenn du sinnvolle und hilfreiche Wörter und Phrasen verwendest, ist es wahrscheinlich, dass Nutzer deine Webseite anklicken. Interessant neben den klassischen organischen Suchergebnissen und AdWords sind mittlerweile die Featured Snippets, die über den eigentlichen SERPs als Text, Video oder auch Tabelle erscheinen.

2. Verwende crawlbare, erreichbare URLs mit nutzbarem Content für Google

Ziel der Suchmaschinenoptimierung für deine Webseite sollte es sein, den Zugang zu deiner Webseite und den dort enthaltenen Inhalten wie Texte, Bilder oder Videos für Google und dessen Crawler bzw. Spider zu ermöglichen und diese in eine nachvollziehbare Struktur einzubetten. Damit wird deine Webseite im Suchmaschinenindex gelistet und bei einer Suchanfrage aus der Datensammlung ausgewählt. Dies baut auf dem Filtersystem bzw. den Algorithmen von Google auf: Daten sammeln, auswerten und verfügbar machen.

3. Keyword recherchieren

Mit deiner Webseite und dem dazugehörigen Content und dessen Organisation hilfst du dabei, Nutzeranfragen zu beantworten. Dies geht weit über die einfache Produkt- und Dienstleistungspräsentation hinaus. Hinter diesem Konzept steht die Idee, dass die Suchergebnisse dazu dienen sollen, ein Problem zu lösen. Ziel sollte es also sein, primäre und sekundäre Keywörter zu finden, die die Nutzerinteressen aufgreifen. Mit den geeigneten Tools kannst du die passenden Keywords für deine Webseite analysieren und dir im zweiten Schritt überlegen, ob diese zu deinem Themenbereich passen und sich optimal einbetten lassen. Bekannt ist, dass die semantische Analyse von Webseiten für Google in Zukunft verstärkt genutzt wird, um das Themenumfeld des Suchbegriffs für den User abzubilden, was sich wiederum in den SERPs wiederspiegelt.

4. Ladegeschwindigkeit und optischer Aufbau

Deine Webseite sollte visuell ansprechend und informativ für den Besucher gestaltet sein. Gestalte die Struktur deiner Webseite so, dass die Bedienung benutzerfreundlich, einfach und intuitiv ausfällt. Dazu ist es essentiell, dass deine Webseite lädt und zwar schnell. Wichtig ist hier auch die Ladegeschwindigkeit der mobilen Darstellung. Zudem sollte die Webseite geschützt und damit gerade für Shops sicher über HTTPS zugänglich sein. Datensicherheit ist immer noch ein wichtiges Thema.

5. Responsive Webdesign

Überprüfe, ob deine Webseite eine Benutzerfreundlichkeit für die Desktop und die mobile Version bietet, sodass die Inhalte flexibel gestaltbar bleiben. Die meisten Suchanfragen erfolgen über Tablets oder Smartphones, das wird auch in 2018 verstärkt von Google vorangetrieben.

6. Unique Content

Es ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass Duplicate Content auf Webseiten von Suchmaschinen wie Google abgestraft wird. Einzigartiger und zugleich hochwertiger Content führt hingegen zu einer besseren Positionierung bei Google. Der Text sollte zu den angebotenen Produkten oder Dienstleistungen passen und einen Mehrwert für den Leser bieten. Bei der Texterstellung sollte man schon bei der Recherche nach geeigneten Quellen suchen, damit der eigene Text eine eigenständige Struktur erhält und inhaltlich gut recherchiert ist. Nur wer sich mit dem Thema eingehend beschäftigt, kann die zu verwendenden Keywords optimal integrieren. Du solltest dich im Vorfeld mit dem Aufbau deiner Seite auseinandersetzen und dich fragen: Ist die Navigation meiner Webseite übersichtlich? Findet sich der Besucher zurecht? Stehen die wichtigsten Bestandteile im Vordergrund? „Content is king“ ist also immer noch ein gutes Motto für eine qualitativ hochwertige SEO Optimierung.

Als studierte Germanistin/Historikerin und Mitglied der Redaktion bei Semtrix recherchiert sie die neuesten Trends und behält für dich den Überblick im SEO Dschungel.